Was Euch erwartet
- Training für den ganzen Körper
- Ausdauer, Kraft & Gleichgewicht
- Ausbauen der Beweglichkeit und Koordination
- Regeln akzeptieren und Rücksicht üben
- Selbstvertrauen und Sicherheit aufbauen
- Disziplin und Respekt wächst
- Förderung Teamgeist und Eigenverantwortung
- Motivation und Freude am Training
- Stressbewältigung
- Möglichkeit an Prüfungen, Lehrgängen und Wettkämpfen
50 jähriges Dojo-Jubiläum des 1. Karate-Dojo Norden e.V. und das Karate-Team vom HFC Schortens feiert mit!
Ein ganz besonderes Ereignis fand am 09. Mai 2026 statt: der große Jubiläums-Lehrgang anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereins. Zahlreiche Karateka aus der Region sowie interessierte Gäste nahmen an diesem besonderen Tag teil. In die Wegegeleitet wurde der Lehrgang von Wilko Feldman Sensei, 3.Dan & 1.Vorsitzenden des 1.KDN.e.V., der von den erfahrenen Trainern Marcus Haack Sensei, 5. Dan Shotokan DJKB Stützpunktleiter West, Wolfgang Hermann Sensei 4.Dan Shotokan TUS Weener und Gido Horstmeier, 3.Dan Shotokan und 1.Dan Goju-Ryu 2.Vorsitzenden des 1.KDN.e.V. als Referenten begleitet wurde. Gleichzeitig stand die Veranstaltung im Zeichen des Gedenkens an den verstorbenen Gründer des 1.KDN e.V. Jürgen Grade (1941-2017), der den Verein über viele Jahre geprägt und aufgebaut hatte.
Das 1. Karate-Dojo Norden e.V., gegründet im Jahr 1976, gehört seit vielen Jahrzehnten zu den festen Größen des traditionellen Shotokan-Karate in Ostfriesland. Der Verein bietet Karate nicht nur als Kampfkunst, sondern auch als effektives Fitness- und Selbstverteidigungstraining für alle Altersgruppen an. Besonders wichtig sind dabei Werte wie Disziplin, Respekt und gegenseitige Unterstützung.
Auch die Karateka vom Karate-Team des HFC Schortens nutzten die Gelegenheit den 1.KDN e.V. zu ihren 50 jährigen Bestehen zu Gratulieren und an diesem hochklassigen Lehrgang teilzunehmen. Insgesamt standen vier intensive Trainingseinheiten auf dem Programm. Neben klassischem Grundlagentraining und Kumite, also dem Kampftraining, wurden den Teilnehmern auch interessante Einblicke in eine weitere Stilrichtung des Karate vermittelt: Goju-Ryu.
Goju-Ryu ist eine traditionelle japanische Karate-Stilrichtung, deren Name „Hart-Weich“ bedeutet. Charakteristisch sind kurze, stabile Stände, kreisförmige Bewegungen sowie die Verbindung aus kraftvollen und fließenden Techniken. Der Stil kombiniert harte Angriffe mit weichen Abwehrbewegungen und legt großen Wert auf Atmung, Körperkontrolle, Selbstverteidigung und innere Konzentration. Für viele Teilnehmer war dies ein spannender Blick über den Tellerrand des gewohnten Shotokan-Karate.
Trotz der anstrengenden Einheiten herrschte während des gesamten Tages eine motivierende und freundschaftliche Atmosphäre, da viele der Teilnehmer sich schon über Jahre oder Jahrzehnte kannten und respektierten. Der Lehrgang bot nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch viele neue Impulse und einen wertvollen Austausch zwischen den Vereinen.
Inklusiver Lehrgang vom TUS Glarum begeistert in der Sporthalle vom TUS Oestringen Schortens
Hinter dem Lehrgang stand eine kompetente Referentenriege, die ihr Wissen mit viel Engagement und Freude weitergab:
Gemeinsam zeigten sie, wie Vielfalt im Training eine Bereicherung ist: Hebel-, Stand- und Bodentechniken wurden adaptiv angepasst, Rituale der Respektkultur verankert und vor allem der Spaß an der Bewegung in den Vordergrund gestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten eine Atmosphäre, in der Barrieren sichtbar gemacht und zugleich überwunden wurden – ganz gleich ob sportlich erfahren oder erstmals auf der Matte.
Jeanette Netzelmann formulierte den Leitgedanken des Tages: „Kampfkunst ist mehr als Technik – sie ist eine Sprache des Miteinanders. Wenn jeder seine Stärken erkennt und respektiert, entsteht eine Gemeinschaft, die niemanden ausschließt.“ Ihre Botschaft wurde von allen Anwesenden mit großer Begeisterung aufgenommen.
Erfolg des Tages war neben dem fachlichen Austausch vor allem das Gefühl der Zugehörigkeit: Jedes Lächeln und jeder Schulterklopfer zeigte, wie inklusiv und bereichernd Kampfkunst sein kann. Die Trainerinnen und Trainer betonten zudem, dass der Lehrgang konkrete Wege aufzeigt, wie Bewegungsangebote auch für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zugänglich gestaltet werden können.
Der Veranstaltungsort, die Sporthalle vom TUS Oestringen Schortens, erwies sich als idealer Rahmen: hell, sicher und unterstützend – perfekte Voraussetzungen, um Techniken sauber zu erlernen und miteinander zu wachsen. Das Organisationsteam aus dem TUS Glarum blickt zuversichtlich auf weitere Planungen und hofft, möglichst vielen Interessierten die Tür zur Kampfkunst zu öffnen.
Am Samstag, den 18. April 2026, machten sich die Karateka vom Karate-Team des HFC Schortens früh auf den Weg nach Cuxhaven. Anlass war ein besonderer Jubiläumslehrgang – und schon bei der Ankunft wurde klar: Das würde kein gewöhnliches Training werden. Über 100 Karateka aus ganz Norddeutschland waren angereist. Viele bekannte Gesichter aus anderen Dojos sorgten für eine motivierende und zugleich familiäre Atmosphäre. Alle hatten dasselbe Ziel: voneinander lernen und gemeinsam ein Training auf höchstem Niveau erleben.
Geleitet wurde der gesamte Tag von niemand Geringerem als Shinji Akita Sensei, einem international renommierten Karatemeister und 7. Dan. Mit seiner ruhigen, aber sehr klaren Art zog er die Teilnehmer sofort in seinen Bann. Akita, der 1965 im japanischen Gifu geboren wurde, begann schon früh mit Kampfsportarten wie Sumo, Kendo und Judo, bevor er mit 12 Jahren zum Karate fand. Nach seinem Studium in Tokio und vielen Jahren intensiven Trainings – unter anderem 15 Jahre in England bei seinem Lehrer Kawasoe Sensei – zählt er heute zu den prägenden Persönlichkeiten im Shotokan-Karate. Als Gründer der Shotokan Karate Alliance International (SKAI) gibt er sein Wissen weltweit weiter.
Der Lehrgang selbst hatte es in sich. Insgesamt vier Trainingseinheiten à 90 Minuten verlangten den Teilnehmern alles ab. Zu Beginn lag der Fokus auf den Grundlagen: saubere Techniken, stabile Stände und ein tiefes Verständnis für die Prinzipien hinter den Bewegungen. Was zunächst einfach wirkte, entpuppte sich schnell als anspruchsvoll – denn Akita legte großen Wert auf Präzision und Details.
Nachdem die Basis gefestigt war, ging es in die praktische Anwendung. In Partnerübungen, dem sogenannten Kumite, wurde das Gelernte umgesetzt. Hier standen Reaktion, Timing und Kontrolle im Mittelpunkt. Die Karateka arbeiteten konzentriert zusammen, beobachteten sich gegenseitig und verbesserten Schritt für Schritt ihre Technik.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Kata – festgelegten Bewegungsabläufen, die typisch für die Stilrichtung sind. Je nach Gürtelgrad und Erfahrung wurden unterschiedliche Kata trainiert. Besonders spannend war dabei Akitas Methode: Er zerlegte die Abläufe in einzelne Sequenzen, erklärte deren Bedeutung und setzte sie anschließend wieder zu einem flüssigen Ganzen zusammen. So konnten selbst erfahrene Karateka neue Details entdecken und ihr Verständnis vertiefen.
Nach insgesamt sechs Stunden intensivem Training war die Erschöpfung allen anzusehen – aber genauso auch die Begeisterung. Die Teilnehmer gingen mit vielen neuen Eindrücken und konkreten Ideen für ihr eigenes Training nach Hause. Für viele war es eine seltene Gelegenheit, von einem so hochrangigen Meister persönlich unterrichtet zu werden.
Das Fazit der Karateka vom Karate-Team fiel durchweg positiv aus: ein intensiver, lehrreicher Tag, der nicht nur neue Impulse brachte, sondern auch zeigte, dass sie sich auf diesem Niveau keineswegs verstecken müssen. Ein Erlebnis, das sicher noch lange nachwirkt.
Foto v.l.: Ryan Bellack, Patrick Klauke, Shinji Akita Sensei, Mirko Bellack, Muhammad Anar, Heike Peitz-Gläsmann
Gürtelprüfung nach internationalen Standards beim Karate-Team des HFC Schortens
Im Dezember war es wieder so weit: Traditionell wurden beim Karate-Team des HFC.e,V, die Gürtelprüfungen in der Vorweihnachtszeit ausgerichtet. Unter den wachsamen Augen der Prüfer Stephan Lunden Sensei und Mirko Bellack Sensei stellten sich zahlreiche Teilnehmer am 13.12.2025 dieser besonderen Herausforderung. Aufgrund des durchweg hohen Leistungsstandes war es möglich, über 30 Prüfungen abzunehmen – vom Anfänger bis hin zum fortgeschrittenen Niveau. Diese hohe Anzahl verdeutlicht nicht nur das große Interesse, sondern auch die kontinuierliche und erfolgreiche Trainingsarbeit. Das zahlreiche Publikum an diesem Tag, kam aus dem positiven Staunen über das dargebotene Karate und dem darauf folgende herzlichen Beifall nach dem beenden der Prüfung kaum zum stillen Sitzen.
Das Prüfungsprogramm orientierte sich an internationalen Standards und forderte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Höchstleistungen in körperlicher wie auch mentaler Hinsicht. Präzision, Konzentration, Ausdauer und Disziplin waren während der gesamten Prüfung gefragt. Alle Prüflinge hatten sich intensiv vorbereitet und über einen Zeitraum von mehreren Monaten bis über 1 Jahr zielgerichtet trainiert. Diese konsequente Vorbereitung zahlte sich aus, sodass bereits im Vorfeld absehbar war, dass alle Teilnehmer die Prüfung erfolgreich bestehen würden – was sich zur Begeisterung Aller auch bestätigte.
Die Prüfung bestand wie gewohnt aus den klassischen Bestandteilen Kihon, Kumite und Kata (Grundschule, Kampf und Form). In unserem Karate-Team werden diese Disziplinen jedoch durch weitere wichtige Inhalte ergänzt. Dazu zählen Bunkai (Umsetzung der Kata in einen Straßenkampf), Theoriekenntnisse, Fallschule sowie wichtige Elemente der Selbstverteidigung. Diese Erweiterung der Prüfungsordnung ist maßgeblich Erwin Raab, Sensei, zu verdanken. Er hat entscheidend dazu beigetragen, die Ausbildungsinhalte imKarate-Team zu prägen und zu erweitern. Leider ist Erwin Raab inzwischen verstorben, doch sein Wirken und seine Überzeugung, dass eine ganzheitliche Ausbildung unerlässlich ist, leben in der täglichen Trainingsarbeit weiter.
Er vermittelte stets, dass ohne theoretisches Wissen das notwendige Verständnis für Techniken und Zusammenhänge fehlt. Die Fallschule ist entscheidend, um Verletzungen bei Würfen oder Stürzen zu vermeiden, und die Selbstverteidigung bildet die Brücke zur Praxis, indem sie zeigt, wie das Erlernte in realistischen Notsituationen effektiv angewendet werden kann.
Durch diese zusätzlichen Inhalte verlängerte sich die Prüfungsdauer zwar deutlich, dennoch meisterten alle Teilnehmer die Anforderungen souverän und mit großem Engagement. Die Prüfung war geprägt von gegenseitigem Respekt, hoher Motivation und einer konzentrierten, aber zugleich positiven Atmosphäre. Am Ende konnten alle Prüflinge stolz ihre neue Graduierung entgegennehmen – ein verdienter Lohn für Fleiß, Durchhaltevermögen und Leidenschaft. Die Gürtelprüfung 2025 war damit nicht nur ein voller Erfolg, sondern auch ein würdiges Andenken an einen geschätzten Erwin Raab Sensei, dessen Vermächtnis im Karate-Team des HFC Schortens bis heute begleitet.
Karatekids des HFC Schortens im Zeltlager Wiesmoor
Auch dieses Jahr hat sich die Karate-Sparte vom HFC Schortens wieder für seine Mitglieder voll ins Zeug gelegt und das sehr beliebte Zeltlager vom 07. bis zum 09. Juni ausgerichtet. Wie im letzten Jahr auch, fand die Veranstaltung auf dem Gelände der Pfadfinder vom Stamm Birkhahn in Wiesmoor statt, dessen Areal Raum und Gelegenheit bot, ein aufregendes und unvergessliches Wochenende zu erleben. Kinder ab einem Alter von 8 Jahren durften alleine teilnehmen, jüngere Kinder mussten eine erwachsene Aufsichtsperson mitbringen. Jeweils eine Freundin oder ein Freund durfte sowieso mitgebracht werden. Und so wurde das Zeltlager nicht nur genutzt, um den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken, sondern auch um die Freunde der Karateka für den Karate-Sport zu erwärmen.
Am Freitag um 16 Uhr war die Anreise angesetzt und nach dem Aufbauen der Zelte und dem ersten Austoben der Kinder ging es auch schon gleich mit vielen aufregenden Spielen los. Neben reichlich Spielzeug wie Stelzen, Federballschläger oder Frisbees hatten die Betreuer auch viele andere Spiele und Aktivitäten im Gepäck. Es wurden diverse klassische Spielen wie Brennball oder Wikingerschach bzw. Kubb gespielt, aber auch Armbänder gebastelt, Geschichten gelesen und am Samstag Abend eine Nachtwanderung durchgeführt. Ein absolutes Highlight war der eigens für das Zeltlager engagierte Fadenspieler, der zwei Stunden lang den Kindern das klassische Fadenspiel nähergebracht hat, bei dem man alleine oder zu zweit verschiedene Fadenknoten mit seinen Händen macht. Kaum eines der Kinder konnte die Fäden, die der Fadenspieler den Kindern im Anschluss zum Geschenk gemacht hatte, wieder weglegen, so sehr waren sie beeindruckt.
Wer viel spielt und erlebt, hat auch viel Hunger. Deswegen wurde mehrmals warmes Essen wie gegrilltes zum Abendbrot und Nudeln mit Bolognese zum Mittag angeboten, außerdem wurde den jungen Sportlern selbstverständlich reichlich mit Obst und Gemüse versorgt. Da durfte das Eis für alle in der warmen Sonne nicht fehlen.
Am Ende des Wochenendes wurden die Kinder erschöpft aber glücklich von den Eltern abgeholt. Spartenleiter und Initiator Mirko Bellack freute sich sehr über die positive Resonanz der Kinder und Eltern. „Das Zeltlager war ein voller Erfolg! Alle Kinder haben toll mitgemacht! Es hat unsere Gruppe wieder einmal etwas enger zusammenrücken lassen und wir hatten viel Spaß zusammen. Vor allem wegen der großartigen Hilfe der Eltern und der Betreuer. Die Planungen für das Zeltlager im kommenden Jahr sind schon im Gange. Aber vorerst muss ich nun etwas Schlaf nachholen!“, schmunzelte er.
Spartenleiter:
Mirko Bellack
Tel.: 0176 57951427
eMail: hfc.karateteam@yahoo.com
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